ChatGPT Deep Research bekommt GPT-5.2 und mehr Kontrolle: Was das bringt und wie du es richtig nutzt

Stand: Februar 2026. Deep Research ist der Modus in ChatGPT, den du nutzt, wenn du nicht nur eine Antwort willst, sondern einen nachvollziehbaren Report mit Quellen. Neu ist vor allem das Zusammenspiel mit GPT-5.2 und die deutlich bessere Kontrolle darüber, wo recherchiert wird. Das ist genau die Richtung, die Deep Research gebraucht hat: weniger Zufall, mehr Steuerbarkeit.
Was ist Deep Research überhaupt
Deep Research ist kein normaler Chat. Du gibst ein Ziel vor, ChatGPT erstellt einen Rechercheplan, durchsucht Quellen, zieht Informationen zusammen und liefert am Ende einen Bericht. Der Unterschied ist simpel: Es geht um Nachvollziehbarkeit. Du bekommst Quellen, die du prüfen kannst, statt nur eine hübsch klingende Antwort.
Was ist neu mit GPT-5.2 und warum das relevant ist

OpenAI positioniert GPT-5.2 als Modellreihe, die bei professioneller Wissensarbeit, langen Kontexten und Tool Calls stärker ist. Genau das sind die Schwachstellen, an denen Recherche-Workflows oft scheitern: viele Tabs, viele PDFs, viel Kontext, viele Details. Mit GPT-5.2 fühlt sich Deep Research weniger wie ein Experiment an und mehr wie ein Werkzeug, das durchzieht.
In ChatGPT kannst du je nach Tarif außerdem zwischen Varianten wählen, etwa Instant für Tempo und Thinking für mehr Tiefe. Für Deep Research ist Thinking oft sinnvoll, wenn du komplexe Abwägungen brauchst.
Mehr Kontrolle: So steuerst du Quellen wirklich
1) Standardquellen
Deep Research kann standardmäßig das öffentliche Web durchsuchen und deine Uploads einbeziehen. Das ist die Basis.
2) Connected Apps
Du kannst zusätzlich verbundene Apps nutzen, zum Beispiel Dokumentenablagen wie Google Drive oder SharePoint. Deep Research liest dort Inhalte aus, schreibt aber nichts zurück. Praktisch, wenn du mit eigenen Notizen, PDFs oder Daten arbeitest.
3) Bestimmte Websites priorisieren oder erzwingen
Der wichtigste Punkt für saubere Artikel: Du kannst Websites gezielt setzen. Entweder als Fokus mit weiterhin möglicher Websuche, oder als harte Einschränkung nur diese Seiten. Damit bekommst du weniger dubiose Treffer und mehr verlässliche Quellen.
Praxis-Tipp: Für Tech-Themen: priorisiere offizielle Doku, Hersteller Blogs und 2 bis 3 seriöse Medien. Für Streaming: Anbieter Help Center plus 2 große Medien.
So startest du Deep Research in 30 Sekunden
- In ChatGPT Deep Research über das Tools Menü starten oder per /Deepresearch.
- Quellen wählen: Web, Uploads, Apps, Sites.
- Plan prüfen, kurz korrigieren, dann laufen lassen.
- Report lesen, Kernaussagen gegenprüfen, erst dann veröffentlichen.
Die 4 Fallen, die du kennen musst
- Paywalls: Wenn eine Quelle nicht zugänglich ist, fehlen Details oder es wird indirekt zitiert.
- Falsche Sicherheit: Quellenlink heißt nicht automatisch korrekt. Prüfe die zwei wichtigsten Aussagen immer doppelt.
- Versionen und Regionen: Features unterscheiden sich je Land, Tarif, App-Version.
- Zusammenfassung kann Fehler glätten: Wenn Quellen widersprechen, muss das im Text sichtbar bleiben.
Fazit
Deep Research wird mit GPT-5.2 nicht magisch, aber deutlich brauchbarer. Der eigentliche Gewinn ist die Kombination aus besserem Modell und mehr Quellenkontrolle. Wenn du das konsequent nutzt, bekommst du Reports, die du als Grundlage für Blogartikel, Vergleiche und Guides verwenden kannst. Du sparst Zeit, aber du behältst die Verantwortung: prüfen, kürzen, einordnen.
Quellen
- OpenAI Help Center: Deep Research
- OpenAI: Introducing deep research
- OpenAI Help Center: GPT-5.2 in ChatGPT
- OpenAI: Introducing GPT-5.2
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